Sniper: Ghost Warrior 2

Sniper: Ghost Warrior 2

Scharfschützen-Shooter mit CryEngine-Grafik

Mit Sniper: Ghost Warrior 2 holt man sich ein grafisch schickes Scharfschützen-Spiel auf den Rechner. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • grafisch auf den ersten Blick sehr ansprechend
  • unterschiedliche Missionen

Nachteile

  • unrealistische Gegner
  • schwacher Multiplayer-Modus

Gut
7

Mit Sniper: Ghost Warrior 2 holt man sich ein grafisch schickes Scharfschützen-Spiel auf den Rechner.

Simple, lineare Story

Sniper: Ghost Warrior 2 kommt nach dem ersten Teil von 2010 mit einer recht simplen und linearen Story daher. Es geht durch Dschungel-Landschaften, durch Sarajevo und in die tibetanischen Berge. Man arbeitet nie alleine, stets ist ein so genannter Spotter mit von der Partie oder man unterstützt andere Teams. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad lassen sich die vorgegebenen Feinde mal einfacher, mal nur mit Geduld und Geschick aufspüren und töten. Mit an Bord ist zudem ein Multiplayer-Modus, in dem zwei Teams gegeneinander antreten.

First-Person-Steuerung

Die Steuerung in Sniper: Ghost Warrior 2 ist gut durchdacht programmiert. Im Stile eines klassischen First-Person-Shooters bewegt man sich durch das Gelände. Vor dem Schießen kann man den Atem anhalten und so exakter zielen. Hinzu kommen Nacht- und Infrarotsicht-Modi. Doch trotz gut gemachter Steuerung lassen sich die einzelnen Level nicht wirklich frei erkunden.

Grafisch schick, KI der Gegner unklar

Als Grafik-Motor haben die Entwickler von Sniper: Ghost Warrior 2 dem Game die CryEngine 3 spendiert. Das sorgt – zumindest auf den ersten Blick – für schicke Grafik. Auf den zweiten Blick entdeckt man jedoch so manch unschöne Details. Hinzu kommt eine mitunter wenig logisch wirkende künstliche Intelligenz. So tut man sich hin und wieder schwer mit dem Verhalten von gegnerischen Kämpfern.

Fazit: Durchaus solides Sniper-Game mit mehreren kleineren Schwächen

Sniper: Ghost Warrior 2 kommt schick daher und bietet dank guter Steuerung durchaus Spielspaß für eine gewisse Zeit. Nichtsdestotrotz ist die Handlung zu eng vorgegeben und die künstliche Intelligenz der Gegner sorgt mitunter für etwas Verwirrung. Zudem ist der Multiplayer-Modus eine eher eintönige Sache. Hier vermisst man weitere Variationen.